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Montag, 4. Oktober 2010
Bier und andere britische Fehltritte
blogblogblog, 00:00h
Ich bin ja kein großer Fan von Verallgemeinerungen. Daher sollte ich den sehr offensiven Bierbeitrag ein wenig relativieren und dem englischen Gebräu eine zweite Chance einräumen. Hätte ich zwar sowieso schon gemacht, aber auch die Kritik von einigen England-Erfahrenen trägt einen Teil dazu bei. Natürlich kann es von Vorteil sein, literweise Carling in sich reinzuschütten, weil es nach Kranwasser schmeckt und natürlich gibts es hier irgendwo Bier, dass einen nicht in die Prohibition treibt. Ich habs halt nur noch nicht gefunden (aber auch noch nicht gezielt danach gesucht). Vielleicht ist es ja auch nur ein Sheffield-Problem und kein England-Problem. Zu Tobi's vorschlag, doch mal John Smith zu trinken, kann ich nur sagen, dass ich das schon getan hab, aber nur aus der Dose. Das war nicht gerade das höchste aller Gefühle. Da muss man aber auch wieder Vorsichtig sein, da Dose und "frisch Gezapftes" hier ein noch größerer Unterschied zu sein scheint, als es in Deutschland ist.
Als Beispiel kann ich da das belgische Bier "Stella Artois" einbringen. Aus dem Zapfhahn ist es ein sehr gutes, würziges Bier. Die Dose verwandelt es allerdings in einen überwürzten Alptraum, der jedem einen Mundgeruch beschert, als hätte er sich gerade übergeben (true story).
Die These mit der Überwachung kann ich übrigens ruhigen Gewissen auf andere Teile der Insel übertragen. Sie wird sowohl durch meine (zugegebenen sehr kurzen) eigenen Erfahrungen in Manchester als auch durch diverse Erzählungen anderer Leute, die schon weiter herumgekommen sind, untermauert. Kameras, Kameras, Kameras... In Deutschland stört mich das nicht wirklich, weil man es eh nicht soooo mitbekommt. Aber hier werden einem in allen Orten (Bus, Bahn, Uni, Studentenwohnheim,...) auch noch Schilder und Aufkleber vor die Nase gehalten, auf denen "Smile, your on CCTV" geschrieben steht. Das nervt doch schon gewaltig. Und wenn ich plötzlich Lust darauf hätte einer alten Frau ein Bein zu stellen, würde die Kamera auch nicht eingreifen können...
Ich hab mich auch schon zynisch hinterfragt, ob der Brite wirklich gerne Schlage steht oder einfach keine Wahl hat, weil er nichts von Organisation versteht. Aber da wären wir wieder bei aus der Luft gegriffenen Verallgemeinerungen. Nachdem ich ja schon von der stundenlangen Registrierung erzählt hab, ist die Wäscherei nun die nächste Baustelle. Wie kann man für ein Studentenwohnheim mit 3500 Einwohnern gerade mal 25 Waschmaschinen zur Verfügung stellen?! Zugegeben: Einige Wohnblöcke haben eigene Waschräume (mit ca. 2 Waschmaschinen...), aber die sind erstens nur mit der Keycard des jeweiligen Blocks zu öffnen und zweitens offensichtlich auch immer belegt. Ich hab mir jetzt vorgenommen, meine Wäsche immer um 0.30 Uhr in die Waschmaschine zu stecken, weil das die bisher einzige Uhrzeit war, zu der ich die Wäscherei nicht vollkommen überfüllt vorgefunden habe.
Bevor jetzt der Eindruck entsteht, ich fände hier alles schlecht... so isses jetzt auch nicht. Ist nur einfacher und witziger über schlechte Dinge zu schreiben... :)
Als Beispiel kann ich da das belgische Bier "Stella Artois" einbringen. Aus dem Zapfhahn ist es ein sehr gutes, würziges Bier. Die Dose verwandelt es allerdings in einen überwürzten Alptraum, der jedem einen Mundgeruch beschert, als hätte er sich gerade übergeben (true story).
Die These mit der Überwachung kann ich übrigens ruhigen Gewissen auf andere Teile der Insel übertragen. Sie wird sowohl durch meine (zugegebenen sehr kurzen) eigenen Erfahrungen in Manchester als auch durch diverse Erzählungen anderer Leute, die schon weiter herumgekommen sind, untermauert. Kameras, Kameras, Kameras... In Deutschland stört mich das nicht wirklich, weil man es eh nicht soooo mitbekommt. Aber hier werden einem in allen Orten (Bus, Bahn, Uni, Studentenwohnheim,...) auch noch Schilder und Aufkleber vor die Nase gehalten, auf denen "Smile, your on CCTV" geschrieben steht. Das nervt doch schon gewaltig. Und wenn ich plötzlich Lust darauf hätte einer alten Frau ein Bein zu stellen, würde die Kamera auch nicht eingreifen können...
Ich hab mich auch schon zynisch hinterfragt, ob der Brite wirklich gerne Schlage steht oder einfach keine Wahl hat, weil er nichts von Organisation versteht. Aber da wären wir wieder bei aus der Luft gegriffenen Verallgemeinerungen. Nachdem ich ja schon von der stundenlangen Registrierung erzählt hab, ist die Wäscherei nun die nächste Baustelle. Wie kann man für ein Studentenwohnheim mit 3500 Einwohnern gerade mal 25 Waschmaschinen zur Verfügung stellen?! Zugegeben: Einige Wohnblöcke haben eigene Waschräume (mit ca. 2 Waschmaschinen...), aber die sind erstens nur mit der Keycard des jeweiligen Blocks zu öffnen und zweitens offensichtlich auch immer belegt. Ich hab mir jetzt vorgenommen, meine Wäsche immer um 0.30 Uhr in die Waschmaschine zu stecken, weil das die bisher einzige Uhrzeit war, zu der ich die Wäscherei nicht vollkommen überfüllt vorgefunden habe.
Bevor jetzt der Eindruck entsteht, ich fände hier alles schlecht... so isses jetzt auch nicht. Ist nur einfacher und witziger über schlechte Dinge zu schreiben... :)
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